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Mauerwerkssanierung

Bei Mauerwerkskonstruktionen führen unsachgemäße oder nicht vorhandene bituminöse Außenabdichtungen ebenfalls zu innenseitigen Feuchtigkeitserscheinungen / -ränder, wie z. B. schwarze Flecken, Farbanstrich blättert ab, Verfärbungen innerhalb des Wandputzes, des Farbanstriches oder des Tapeten-Wandbelages. Wird vom Bauherrn verlangt die Sichtflächen optisch nicht zu verändern, kann nur eine Injektion als mögliche Instandsetzungsmaßnahme eingesetzt werden.

Man unterscheidet zwischen:

  1. Flächenabdichtung im Bauteil

  2. Schleierinjektion im Baugrund

  3. Einbau einer nachträglichen chemischen Horizontalsperre (Kapillarfeuchte)

 

Flächenabdichtung im Bauteil

Hierbei wird das Bauteil als Abdichtungsebene ausgebildet. Das heißt: der Injektionsstoff wird im Baustoffgefüge derartig platziert, dass eine durchgehende Abdichtungsebene entsteht.

Das Einbringen des Injektionsstoffes erfolgt über Rasterbohrungen, die nach Baustoffbeschaffenheit und Porengefüge anzuordnen sind. Bohrlochraster- und tiefe werden nach Vorgabe des Instandsetzungskonzepts ausgeführt.

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Schleierinjektion im Baugrund

Schleierinjektionen erfolgen außerhalb des Bauteils, in der Regel im Baugrund vor dem Bauteil und werden im Niederdruckverfahren (< 10 bar) ausgebildet. Hierbei wird der umgebende Baugrund als Stützgerüst verwendet.

Die rastermäßig anzuordnenden Bohrlöcher werden in Abhängigkeit des umgebenden Baugrundes derart angebracht, dass sie das Bauteil durchstoßen. Der Rasterabstand wird nach Vorgabe des Instandsetzungskonzepts ausgeführt.

 März 2008-01

Einbau einer nachträglichen chemischen

Horizontalsperre (Kapillarfeuchte)

Bei der Mauerwerksinjektion (nachträgliche chemische Horizontalsperre gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit) unterscheidet man prinzipiell zwischen der Drucklosen- und der Druck Injektion, die abhängig vom Durchfeuchtungsgrad des Baustoffs zu sehen sind. Voraussetzung für beide Verfahren sind homogene Bauteile, damit die Verteilung des Injektionsstoffes eine durchgehende Sperrschicht bildet. Klüftige oder inhomogene Mauerwerke sind vorzuinjizieren.

Je nach baulichen Gegebenheiten werden nachträgliche Horizontalsperren in Sockelhöhe oberhalb des Terrains oder bei Kellerinnen- bzw. außenwänden oberhalb der Stau- bzw. Druckwasserlinien eingebaut.

Zur Erreichung der Zielsetzung bietet der Markt heute eine Vielzahl von Injektionsstoffen an, deren Einsatz sich nach Zielsetzung, der Beschaffenheit des Baukörpers und des Schadens richtet. Wie z. B. „Kunststoffe“ (Thermoplaste, Elastomere, Diromere), „Epoxidharze“ „Polyurethane“ „ Polymethylmethacrylate“ „Ungesättigte Polyester“ oder aber auch Mineralische Injektionsstoffe wie z. B. „Zementleime“ „Zementsuspensionen“ und „Injektionsmörtel“.

Als Injektionsmittel für Horizontalsperren werden ein- oder mehrkomponentige Injektionsmittel verwendet, wie z.B.

  • Acrylate

  • Polyurethane

  • Epoxidharze

um nur einige zu nennen, die je nach Problemfall und Bedingung eingesetzt werden.

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Haben auch Sie Feuchtigkeitsränder, schwarze Flecken, Schimmel, Verfärbungen an den Wänden oder Putzabplatzungen in Ihrer Wohnung oder Kellerräumen festgestellt, rufen Sie uns an. Wir betreiben Ursachenermittlung und sorgen für Abhilfe.

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